Gefährdet der Ausbau der A57 das Latumer Bruch?

Im Latumer Bruch zwischen Krefeld und Meerbusch leben ca. 150 Tier- und Pflanzenarten, die auf der Roten Liste der bedrohten Arten geführt werden. Damit ist dieses Feuchtgebiet ein im weiten Umkreis einzigartiges Naturschutzgebiet. Durch den geplanten Ausbau der A57 ist die Wasserversorgung des Latumer Bruchs gefährdet.

Latumer Bruch

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(WDR-Lokalzeit aus Düsseldorf vom 16.01.2018)

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Extremadura ….. Bildervortrag

In Zusammenarbeit mit dem NABU Willich und Vertretern des Kulturvereins CADICE e.V. findet am 31. Januar 2018, 19:00 Uhr im Begegnungszentrum Krumm in der Hülsdonkstr. 203 in Willich-Wekeln ein Bilder-Vortrag mit Karin Ander und Uwe Fischer über die Extremadura statt……. weiterlesen

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Feder-Gewichte suchen Schlafplätze

Kempen. Die Fledermaus-Ambulanz in Viersen braucht Winterquartiere für gerade genesene Fledermäuse. Manuela Menn kümmert sich um acht der kleinen Säugetiere, die jetzt dringend Winterschlaf halten müssen. Von Bianca Treffer weiterlesen

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Ohne Insekten stirbt die Apfelstadt

„Das Insektensterben spürt jeder in seinem Garten. Eine Beobachtung, die von Entomologen bestätigt wird. Es wurden Rückgänge von bis zu 80 Prozent festgestellt. Wir möchten heute Abend informieren und Raum für Fragen geben“, mit diesen Worten eröffnete Meral Thoms, umweltpolitische Sprecherin der Tönisvorster Grünen die Infoveranstaltung der Partei. Dass das Thema interessiert, zeigten die zahlreich erschienenen Besucher im Saal von Haus Vorst. …..weiterlesen

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Eine Plakette für alle

Stadt Willich. Für ihren Einsatz in Sachen Naturschutz erhalten Monika und Jack Sandrock morgen Abend die Ehrenplakette der Stadt Willich. Das Schiefbahner Ehepaar nimmt die Auszeichnung mit der Nabu-Ortsgruppe Willich entgegen…..weiterlesen

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Wer kann Fotos beisteuern?

Wilder Müll 1

ˆReiher mit Angelhaken im Auge

 

Für ihre Ausstellung „Wilder Müll – eine lebensbedrohliche Gefahr für Tiere“ wurde die Naturtrainerin Elita Grafke Anfang Juni 2017 mit dem Umweltpreis der Stadt Willich ausgezeichnet. Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Gefahren, denen Wildtiere durch achtlos weggeworfenen Müll ausgesetzt sind. Oft verenden diese Tiere qualvoll, wenn sie in Kontakt mit Plastikmüll oder leeren Dosen kommen.

Aufgrund des großen Interesses an dieser Thematik ist eine Plakataktion und die Herstellung von Flyern und Plakaten geplant. Dafür sucht Elita Grafke weitere Fotos von Tieren, die durch wilden Müll beeinträchtigt oder gar getötet wurden. Falls Sie über derartige Fotos verfügen und sie gerne zur Verfügung stellen möchten, senden Sie sie bitte an info@grafke.de.

Wilder Müll 2

Stockente mit Angelschnur

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Insektensterben: Tönisvorst bald ohne Äpfel?

Reimer Martens, Naturschutzbund Tönisvorst.

Reimer Martens, NABU Tönisvorst.

Tönisvorst. Es gibt immer weniger Insekten in der Region. Diese Beobachtung vieler Gärtner wurde vor Kurzem durch eine international vielbeachtete Auswertung des Entomologischen Vereins Krefeld bestätigt. An zwei Standorten stellten die Insektenforscher einen Rückgang von bis zu 80 Prozent der Insektenmasse fest. Ein wichtiges Thema also: Deswegen lädt der Ortsverband Tönisvorst von Bündnis 90/Die Grünen für den 7. Dezember um 19 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ins Haus Vorst, Kuhstraße 4, ein. Der Eintritt ist kostenlos…weiterlesen

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Ausstellung im Kempener Rathaus

Der Wechsel von Tag und Nacht ist einer der wichtigsten Taktgeber des Lebens. Unsere Nächte sind nicht mehr wirklich dunkel und bringen den Rhythmus von Menschen, Tieren und Pflanzen durcheinander.  Dieses hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die ökologischen Zusammenhänge.

Wir sind durch die fortschreitende Technik in der Lage preisgünstig alles zu beleuchten, sagte der Sprecher des NABU Kempen, St. Hubert & Tönisberg  Peter Jeske.  Doch wir brauchen diese Dunkelheit und sollten sie genießen, denn im Schlaf produziert der Körper  das Ruhe-Hormon Melatonin. Fehlt dieses Ruhehormon macht es den Menschen krank.

Für die nachtaktiven Insekten ist die künstliche Beleuchtung ebenso ein Problem, denn sie orientieren sich an den Beleuchtungskörpern und fliegen zwanghaft auf die Lichtquellen zu, bis sie vor Erschöpfung enden oder sich verbrennen.

Durch diese massenhafte Tötung von Insekten fehlen Pflanzenbestäuber und ein Aussterben der Arten droht.

Zugvögel sind durch die vielen Lichtquellen oft desorientiert und finden ihre Brutplätze nicht mehr.

Mit Licht sollte maßvoll umgegangen sein und nur dort eingeschaltet sein wo es nötig ist.

Bewegungsmelder sind bei Beleuchtungsanlagen eine gute Alternative

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Rettet die Nacht

Termin: Dienstag, 14.November 2017
Zeit: 11.00 Uhr
Ort: Rathaus Kempen

Die Ausstellung wird gezeigt von Dienstag 14. November bis Freitag den 24. November 2017

Besonders nach den schönen Erfahrungen an St. Martin mit seiner Vielfalt an leuchtenden Fackeln und dem grandiosen Abschlussfeuerwerk an der Kempener Burg klingt es absurd für eine Ausstellung „Rettet die Nacht“ zu werben. Künstliches Licht hilft schließlich vielen Mitmenschen die dunklen, nasskalten Wintertage zu überstehen, bis endlich Mitte Januar
die Nächte wieder spürbar kürzer werden.
Wie die vierzehntägige Ausstellung im Foyer des Kempener Rathauses belegt, gefährdet eine falsche Verwendung von Licht sowohl in der Menge als in der Qualität, die sogenannte Lichtverschmutzung (=Lichtsmog), Menschen und Tiere. Die Fledermausfreunde*innen – speziell in Kempen-St. Hubert – werden zunächst an ihre nächtlichen Freunde in Haus und Garten denken, nachdenklich sollten indes wir alle werden, weil. in „stark beleuchteten Wohngegenden ein erhöhtes Krebsrisiko besteht“. (DLF24 vom 05.11.2017)
Sachgerecht und verständlich werden in der Ausstellung die negativen Folgen dieser schädlichen Lichtnutzung aufgezeigt, aber anschließend auch praktikable Lösungen genannt: Wir Menschen und unsere Mitlebewesen sind diesem Lichtsmog nicht hilflos ausgeliefert, sondern können sehr wohl Abhilfe schaffen – „ohne im Dunkeln stehen zu müssen“.
Eine der seltenen Gelegenheiten, Umweltschutz = Schutz des Menschen und seiner Umwelt
kostenneutral und relativ einfach zu verwirklichen.
Diese Gemeinschaftsaktion des NABU Willich, Grefrath und Kempen-St. Hubert-Tönisberg wird hoffentlich Bürger*innen, Politiker und die ausführenden Stadtverwaltungen „erleuchten“ und damit für die notwendigen Konsequenzen bei der Umgestaltung der Straßen- und Hausbeleuchtung sorgen.

Peter Jeske, Sprecher Kempen, den 06.11.2017

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Der NABU – Kempen – St.Hubert – Tönisberg in neuem Design

Der NABU vor Ort

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